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Die Burg

Eine Reise ins Gestern und Heute

Die Burg

Die mittelalterliche Höhenburg bietet dem Besucher ein eindrucksvolles Bild, denn stolz und imposant ragt Burg Nideggen auf dem Felsen empor. Die Burg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und ist damit ein einzigartiges Kulturdenkmal für die Geschichte des Mittelalters im Rheinland und in der Eitel.

Burg Nideggen wurde im 12. Jahrhundert als Wohnsitz der Grafen von Jülich erbaut, und nachdem der Bergfried als erstes Gebäude der Burg zwischen 1177 und circa

1190 fertig gestellt wurde, folgten das Haupttor, die Wehrmauer, der Brunnen sowie der doppelstöckige Palas. Im 14. Jahrhundert erlebte die Burg Höhepunkte von kulturellem und gesellschaftlichem Leben. Die Jülicher förderten, dass viele Menschen zur Burg und der sich weiter entwickelnden Siedlung zogen. 1313 erlangte die größer werdende Siedlung zunächst Stadtrechte. Seit der ersten Zerstörung 1542 durch die Truppen Kaiser Karl V. wurde die Burg im Laufe der Geschichte Opfer weiterer Angriffe und Erdbeben. Doch ab 1902 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen und die Burg unter anderem als Heimatmuseum genutzt. Nach der erneuten Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Burg ab 1949 teilweise und der Bergfried ab Mitte der 50er-Jahre vollständig wieder hergerichtet und beherbergt seit 1979 im Bergfried das Burgenmuseum.

Das Museum

Viele Besucher aus dem ln-und Ausland besuchen das Burgenmuseum Nideggen. Das Museum erfreut sich großer Beliebtheit. Die Dauerausstellung wird durch Wechselausstellungen und ein museumspädagogisches Programm ergänzt. Das Jahresprogramm mit Angeboten und Veranstaltungen des Museums, erhält man an der Museumskasse. ln den Ausstellungsräumen gehen Sie auf Kultur- und Zeitreise in die Welt des mittelalterlichen Burgalltags und erleben das Rittertum sowie die Wirtschaftskultur des Mittelalters im authentischen Umfeld: Im Verlies hört man, welches Schicksal die Gefangenen der Burg Nideggen ereilt hat. Der Gerichtssaal bietet einen detaillierten Einblick in die mittelalterliche Rechtsprechung und gibt anschaulich Auskunft über zeitgenössische Folter- und Verhörmethoden. In einer 9 qm großen, multimedialen Präsentation wird man Teilnehmer/in des Burglebens und ist hautnah bei der Zerstörung der Burg dabei. Folgen Sie dem Rundgang durch das Museum und tauchen Sie ein in Mittelalterlichen Lebensalltag.

Burgenmuseum Nideggen

Fon:+49(0)2427/6340
Fax:+49(0)2427/902885

E-Mail:
burgenmuseum@kreis-dueren.de

Internet:
www.burgenmuseum-nideggen.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00-17.00 Uhr Letzter Einlass: 16.30 Uhr

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